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Mentaltraining: 5 alltagstaugliche Strategien für langfristig gesunde Gewohnheiten

Viele Menschen wissen ganz genau, was sie eigentlich für ihre Gesundheit tun sollten. Mehr Bewegung. Gesünder essen. Besser schlafen. Weniger Stress. Trotzdem scheitern viele gute Vorsätze bereits nach wenigen Tagen oder Wochen. ...

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Viele Menschen wissen ganz genau, was sie eigentlich für ihre Gesundheit tun sollten. Mehr Bewegung. Gesünder essen. Besser schlafen. Weniger Stress. Trotzdem scheitern viele gute Vorsätze bereits nach wenigen Tagen oder Wochen. Der Grund dafür ist oft nicht fehlendes Wissen, sondern fehlendes Mentaltraining.

Denn nachhaltige Veränderungen beginnen nicht im Kalender oder auf einer To-do-Liste, sondern im Kopf. Unsere Gedanken, Überzeugungen und Gewohnheiten entscheiden maßgeblich darüber, ob wir neue Routinen langfristig etablieren oder immer wieder in alte Muster zurückfallen.

Vielleicht hast du selbst schon einmal einen Beitrag gelesen, in dem jemand seine persönlichen Healthy Habits vorgestellt hat: mit dem Eindruck, genau diese Gewohnheiten würden automatisch auch für alle anderen funktionieren.

Doch genau hier liegt ein häufiger Denkfehler.

Nur weil eine bestimmte Morgenroutine, Ernährungsweise oder Sportroutine für eine Person funktioniert, bedeutet das nicht, dass sie auch zu deinem Alltag, deiner Persönlichkeit oder deinen Zielen passt. Mentaltraining verfolgt deshalb einen anderen Ansatz. Es geht nicht darum, möglichst viele gesunde Gewohnheiten anderer Menschen zu übernehmen. Vielmehr lernst du, deine eigenen Ziele zu definieren, deine Motivation zu verstehen und Gewohnheiten zu entwickeln, die wirklich zu dir passen.

In diesem Beitrag erfährst du, wie Mentaltraining dir dabei hilft, gesunde Gewohnheiten nachhaltig aufzubauen und warum kleine Veränderungen langfristig oft erfolgreicher sind als radikale Neustarts.

Warum Mentaltraining der Schlüssel für gesunde Gewohnheiten ist

Mentaltraining beschreibt Methoden, mit denen Gedanken, Einstellungen und innere Überzeugungen bewusst beeinflusst werden. Ursprünglich wurde Mentaltraining vor allem im Spitzensport eingesetzt. Heute findet es Anwendung in den Bereichen Gesundheit, Coaching, Stressmanagement und Persönlichkeitsentwicklung.

Ziel des Mentaltrainings ist es, hinderliche Denkmuster zu erkennen, Motivation aufzubauen und gewünschte Verhaltensweisen nachhaltig zu verankern.

Genau deshalb spielt Mentaltraining auch beim Aufbau gesunder Gewohnheiten eine entscheidende Rolle.

Mentaltraining beginnt mit einem klaren Ziel

Bevor du irgendwelche gesunden Gewohnheiten für dich festlegst, ist es wichtig, dein Ziel zu hinterfragen. Oft bekomme ich im Rahmen der Mindful Movement-Ausbildung bzw. der Health Coach Ausbildung sehr generelle Fragen wie zum Beispiel „Was würdest du der Person XY bei einem Hohlkreuz raten?“.

Dabei ist es mir immer wichtig, dir bzw. unseren TeilnehmerInnen in den Ausbildungen zu zeigen, wie sie selbst auf die richtige Antwort kommen. Und dafür braucht es immer ein Ziel, d. h. du darfst dich fragen, warum du mehr gesunde Gewohnheiten in deinen Alltag integrieren möchtest. Bei der einen Person ist es vielleicht, um abzunehmen, bei der anderen Person, um im Trend zu sein, bei der nächsten Person, um Stress zu reduzieren.

Allein diese drei Beispiele zeigen, wie unterschiedlich die Ziele von Menschen sein können und es wäre wirklich fatal (bzw. einfach sehr uneffektiv und dadurch frustrierend), diesen drei Personen die exakt gleichen gesunden Gewohnheiten aufzudrücken. Daher ist im ersten Schritt immer wichtig (und das machen übrigens auch unsere Holistic Health Coaches immer in einem Erstgespräch mit dir), dass du dein Ziel definierst.

Schreib daher gerne jetzt gleich für dich auf, warum du gesunde Gewohnheiten für dich integrieren möchtest.

Mentaltraining braucht Ehrlichkeit statt Perfektion

Wenn wir schon dabei sind, das Ganze mit Struktur anzugehen, sodass dein Einsatz dir auch wirklich etwas bringt, dann brauchen wir, bevor wir so richtig beginnen, deinen Status Quo. Dabei geht es darum, zu identifizieren, was du bisher schon an gesunden Gewohnheiten integrieren konntest, ob du aktuell welche für dich festmachen kannst oder ob du quasi ganz neu anfängst. Und im zweiten Schritt ist es wichtig, deine aktuellen Ressourcen inklusive deiner eigenen Motivation, wirklich etwas zu verändern, zu hinterfragen.

Daher darfst du dir im nächsten Schritt folgende Fragen stellen:

  • Sind gesunde Gewohnheiten etwas Neues für dich?
  • Welche gesunden Gewohnheiten hast du für dich schon erfolgreich integrieren können?
  • Welche ungesunden Gewohnheiten würdest du gerne durch gesündere ersetzen?
  • Was hat dir in der Vergangenheit dabei geholfen, an neuen Gewohnheiten dranzubleiben?
  • Was könnte dir in den Weg kommen, wenn du in den nächsten Wochen deine persönlichen gesunden Gewohnheiten einführst?
  • Wie sehr möchtest du etwas ändern und wie motiviert bist du daher, in den nächsten Wochen Energie für diese Veränderungen aufzubringen (von 1 [wenig] bis 100 [sehr]).

Wie du mit Methoden aus dem Mentaltraining deine gesunden Gewohnheiten nachhaltig integrieren kannst

Jetzt geht es darum, herauszufinden, welche gesunden Gewohnheiten zu deinem persönlichen Ziel passen. Aber nicht nur das: Es geht auch darum, solche Gewohnheiten für dich zu finden, die sich in deinen individuellen Alltag integrieren lassen und nicht völlig unrealistisch in der Einhaltung sind (wie z. B. als berufstätige Person dreimal am Tag selbst warm zu kochen – bzw. Chapeau an alle, die das schaffen ????). Folgende Schritte, die machbar und effektiv sind, würde ich dir empfehlen, um mit Methoden aus dem Mentaltraining zu deinen gesunden Gewohnheiten zu kommen!

Mentaltraining

Mentaltraining Schritt 1: Glaubenssätze erkennen und verändern

Wir Menschen führen jeden Tag unzählige innere Dialoge. Oft bemerken wir diese Gedanken gar nicht bewusst – trotzdem beeinflussen sie, wie wir uns fühlen, wie wir handeln und ob wir an neuen Gewohnheiten wirklich dranbleiben.

Im Mentaltraining spielen diese inneren Überzeugungen eine zentrale Rolle. Man nennt sie Glaubenssätze. Das sind Gedanken oder Annahmen, die wir über uns selbst, unseren Alltag oder unsere Fähigkeiten haben. Manche davon unterstützen uns. Andere bremsen uns eher aus.

Ein typisches Beispiel ist der Gedanke: „Ich habe so viel Stress.“ Wenn wir uns diesen Satz immer wieder sagen, reagiert nicht nur unser Kopf darauf, sondern auch unser Körper. Die Atmung wird flacher, der Brustkorb enger, der Puls steigt und wir fühlen uns noch angespannter. Der Gedanke verstärkt also genau das Gefühl, das wir eigentlich loswerden möchten.

Genau hier setzt Mentaltraining an. Es hilft dir, solche automatischen Gedankenmuster bewusst zu erkennen und Schritt für Schritt zu verändern. Dabei geht es nicht darum, sich alles schönzureden oder Stress zu ignorieren. Es geht darum, bewusst eine innere Haltung zu wählen, die dich unterstützt, statt dich zusätzlich zu belasten.

Statt dir also immer wieder zu sagen „Das wird mühsam“, „Das wird richtig schwer“ oder „Ich schaffe das sowieso nicht“, kannst du neue, stärkende Gedanken formulieren.

Zum Beispiel:

„Ich darf klein anfangen.“
„Ich muss nicht perfekt sein, um Fortschritte zu machen.“
„Ich kann heute einen nächsten Schritt gehen.“
„Es darf leichter sein, als ich denke.“

Diese Sätze wirken vielleicht zunächst ungewohnt. Doch je öfter du sie bewusst wiederholst, desto mehr verändert sich deine innere Ausrichtung. Genau wie im Sport braucht auch dein Denken Training. Spitzensportler:innen nutzen Mentaltraining seit Jahren, um sich auf Wettkämpfe vorzubereiten, Fokus aufzubauen und mit Druck besser umzugehen.

Dasselbe Prinzip kannst du auf gesunde Gewohnheiten übertragen. Wenn du eine neue Routine etablieren möchtest, entscheidet nicht nur dein Plan darüber, ob du dranbleibst, sondern auch die Art, wie du innerlich mit dir sprichst.

Die Kraft deiner Gedanken lernst du übrigens auch im Rahmen unserer Health Coach Ausbildung im Modul „Mentaltraining“ genauer kennen. Aber auch im Alltag kannst du bereits beginnen, deine Glaubenssätze bewusster wahrzunehmen und sie durch stärkendere Gedanken zu ersetzen.

Mentaltraining bedeutet also nicht, immer positiv zu denken. Es bedeutet, deine Gedanken so auszurichten, dass sie dich auf deinem Weg unterstützen.

Mentaltraining Schritt 2: Den Körper bewusst einbeziehen

Mentaltraining findet nicht nur im Kopf statt. Auch wenn der Begriff zunächst danach klingt, geht es nicht allein um Gedanken, Glaubenssätze oder innere Bilder. Unser Körper spielt eine genauso wichtige Rolle, wenn wir neue gesunde Gewohnheiten entwickeln und langfristig in unseren Alltag integrieren möchten.

Denn der Körper gibt uns ständig Feedback. Manchmal sehr deutlich, manchmal eher subtil. Vielleicht kennst du dieses Gefühl: Bei einer Entscheidung wird dein Bauch ganz eng, dein Herz schlägt schneller oder du spürst plötzlich Unruhe. In anderen Momenten fühlst du Weite, Entspannung oder ein klares inneres Ja.

Genau diese Körpersignale können im Mentaltraining wertvolle Hinweise sein. Sie zeigen dir, ob eine neue Gewohnheit wirklich zu dir passt oder ob du gerade versuchst, etwas umzusetzen, das nur von außen gut klingt.

Wenn du also überlegst, welche gesunden Gewohnheiten dich deinem Ziel näherbringen könnten, lohnt es sich, nicht nur rational darüber nachzudenken. Beziehe deinen Körper bewusst mit ein.

Schließe dafür gerne einmal die Augen und stell dir dein Ziel so konkret wie möglich vor. Wie sieht dein Alltag aus, wenn du dieses Ziel bereits erreicht hast? Wie bewegst du dich? Wie fühlst du dich morgens? Wie gehst du mit Stress um? Welche Energie strahlst du aus?

Je konkreter dieses innere Bild wird, desto leichter kann dein Körper darauf reagieren.

Spüre anschließend in dich hinein und frage dich: Welche Gewohnheit würde mich diesem Zustand wirklich näherbringen? Ist es mehr Bewegung? Mehr Schlaf? Eine ruhigere Morgenroutine? Weniger Bildschirmzeit? Regelmäßige Pausen?

Achte dabei nicht nur auf die erste gedankliche Antwort, sondern auch auf dein Körpergefühl. Fühlt sich die Gewohnheit eng, schwer und überfordernd an? Oder entsteht eher ein Gefühl von Ruhe, Klarheit oder Motivation?

Mentaltraining hilft dir, diese Verbindung zwischen Gedanken, inneren Bildern und Körperwahrnehmung bewusster zu nutzen. Denn nachhaltige Veränderung entsteht nicht, wenn du dich zu etwas zwingst, sondern wenn Kopf und Körper gemeinsam in eine Richtung gehen.

So wird dein Körper zu einem wichtigen Kompass auf dem Weg zu gesunden Gewohnheiten.

Mentaltraining Schritt 3: Kleine Gewohnheiten nachhaltig verankern

Aus meiner Erfahrung – und auch aus Sicht der Motivationspsychologie – bleiben wir vor allem dann an Zielen dran, wenn wir sie in kleine, machbare Schritte übersetzen. Große Ziele können inspirierend sein, aber sie können auch schnell überfordern. Wenn du dir vornimmst, ab morgen dein ganzes Leben umzukrempeln, jeden Tag Sport zu machen, perfekt zu essen und nie wieder in alte Muster zu fallen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du nach kurzer Zeit frustriert aufgibst.

Mentaltraining hilft dir dabei, genau diesen Druck herauszunehmen. Es erinnert dich daran, dass nachhaltige Veränderung nicht durch radikale Neustarts entsteht, sondern durch wiederholte kleine Entscheidungen. Nicht der perfekte Plan verändert dein Leben, sondern die Gewohnheit, immer wieder einen nächsten Schritt zu gehen.

Wenn dein Ziel zum Beispiel ist, mehr Bewegung in deinen Alltag zu bringen, musst du nicht sofort für einen Marathon trainieren. Vielleicht ist dein erster Schritt, dreimal pro Woche zehn Minuten spazieren zu gehen. Oder morgens nach dem Aufstehen zwei Mobilisationsübungen zu machen. Das wirkt vielleicht klein, ist aber genau deshalb so wirkungsvoll: Es ist machbar.

Ein wichtiger Teil im Mentaltraining ist außerdem, Fortschritte bewusst wahrzunehmen. Viele Menschen fokussieren sich ständig darauf, was noch nicht klappt. Sie sehen den ausgelassenen Trainingstag, die nicht perfekte Mahlzeit oder den Moment, in dem sie wieder in alte Muster gefallen sind. Dadurch entsteht schnell das Gefühl, gescheitert zu sein.

Viel hilfreicher ist es, den Fokus bewusst auf das zu lenken, was bereits funktioniert. Lobe dich für jeden kleinen Schritt. Nicht erst, wenn du dein großes Ziel erreicht hast, sondern schon während des Prozesses. Genau dadurch stärkst du deine Motivation und verknüpfst die neue Gewohnheit mit einem positiven Gefühl.

Du kannst dir dafür deine erste neue Gewohnheit aufschreiben und sichtbar in deiner Wohnung platzieren. Zum Beispiel am Kühlschrank, am Badezimmerspiegel oder neben deinem Schreibtisch. Jedes Mal, wenn du diesen Satz siehst, hältst du kurz inne und erinnerst dich daran, warum du diese Gewohnheit etablieren möchtest.

Noch wirkungsvoller wird es, wenn du diesen Moment mit deinem inneren Zielbild aus Schritt 2 verbindest. Schließe kurz die Augen und stell dir vor, wie du dich fühlst, wenn diese neue Gewohnheit bereits selbstverständlich zu deinem Alltag gehört. Vielleicht fühlst du dich ruhiger, kraftvoller, klarer oder freier.

So wird Mentaltraining zu einem Anker im Alltag. Es hilft dir, deine Aufmerksamkeit immer wieder auf dein Ziel auszurichten, ohne dich unter Druck zu setzen. Du trainierst nicht nur eine neue Gewohnheit, sondern auch eine neue innere Haltung: Veränderung darf klein beginnen, leicht sein und trotzdem kraftvoll wirken.

Warum Mentaltraining langfristig erfolgreicher ist als reine Disziplin

Viele Menschen glauben, dass erfolgreiche Veränderungen vor allem Disziplin erfordern. Tatsächlich zeigt die Verhaltenspsychologie jedoch, dass Motivation und Willenskraft begrenzt sind.

Mentaltraining verfolgt deshalb einen anderen Ansatz. Statt sich ständig zu zwingen, werden Gedanken, Überzeugungen und Routinen so verändert, dass gewünschtes Verhalten nach und nach selbstverständlich wird.

Wer seine innere Einstellung verändert, muss sich langfristig deutlich seltener überwinden.

Genau deshalb wird Mentaltraining heute nicht nur im Spitzensport eingesetzt, sondern auch im Gesundheitscoaching, in der Stressprävention und in der Persönlichkeitsentwicklung.

Mentaltraining im Alltag anwenden

Mentaltraining ist weit mehr als eine Technik, die nur im Leistungssport oder in Coachings eingesetzt wird. Es kann ein wertvoller Bestandteil deines Alltags werden und dich dabei unterstützen, gesunde Gewohnheiten langfristig zu etablieren. Der große Vorteil: Mentaltraining lässt sich mit nahezu jedem Gesundheitsbereich verbinden und hilft dir dabei, neue Routinen nicht nur zu beginnen, sondern auch dauerhaft beizubehalten.

Gerade im Alltag zeigt sich, wie wirkungsvoll Mentaltraining sein kann. Denn oft scheitern Veränderungen nicht am fehlenden Wissen, sondern daran, dass wir in stressigen Situationen automatisch in alte Verhaltensmuster zurückfallen. Mit Mentaltraining lernst du, diese Muster bewusst wahrzunehmen und Schritt für Schritt durch neue Gewohnheiten zu ersetzen.

Mentaltraining und Bewegung

Viele Menschen nehmen sich regelmäßig vor, mehr Sport zu treiben oder sich häufiger zu bewegen. Nach einigen Wochen verschwindet die Motivation jedoch häufig wieder.

Mentaltraining kann dabei helfen, Bewegung nicht als Pflicht oder Überwindung zu sehen, sondern mit positiven Gefühlen zu verknüpfen. Visualisierungstechniken, stärkende Glaubenssätze und realistische Zwischenziele unterstützen dabei, dranzubleiben und Bewegung Schritt für Schritt zu einem festen Bestandteil des Alltags werden zu lassen.

Anstatt zu denken: „Ich muss heute noch Sport machen“, kann Mentaltraining dabei helfen, den Fokus auf das gute Gefühl nach der Bewegung zu richten und sich immer wieder bewusst vor Augen zu führen, warum man überhaupt begonnen hat.

Mentaltraining und Ernährung

Auch beim Thema Ernährung spielen Gedanken und Gewohnheiten eine wesentlich größere Rolle, als viele vermuten. Oft essen wir nicht aus Hunger, sondern aus Stress, Langeweile oder Gewohnheit.

Mentaltraining unterstützt dabei, diese automatischen Muster zu erkennen und bewusster mit ihnen umzugehen. Statt strengen Ernährungsregeln zu folgen, lernst du, achtsamer zu essen, deinen Körper besser wahrzunehmen und Entscheidungen zu treffen, die wirklich zu deinen Bedürfnissen passen.

Dadurch entsteht langfristig eine deutlich entspanntere Beziehung zum Essen – ohne ständigen Druck oder das Gefühl, perfekt sein zu müssen.

Mentaltraining und Schlaf

Viele Menschen kennen das Problem: Der Körper ist müde, doch die Gedanken kreisen weiter. Gerade am Abend fällt es oft schwer, innerlich zur Ruhe zu kommen.

Mentaltraining kann dabei helfen, den Geist bewusst auf Entspannung auszurichten. Atemübungen, Visualisierungen oder positive innere Dialoge unterstützen das Nervensystem dabei, vom Aktivitätsmodus in die Regeneration zu wechseln.

Wer regelmäßig Mentaltraining in seine Abendroutine integriert, entwickelt häufig nicht nur einen ruhigeren Schlaf, sondern auch mehr Gelassenheit im Umgang mit belastenden Gedanken.

Mentaltraining und Stress

Stress entsteht nicht nur durch äußere Ereignisse, sondern auch durch unsere Bewertung einer Situation. Genau hier setzt Mentaltraining an.

Es hilft dir, automatische Gedankenmuster zu erkennen, konstruktivere Perspektiven einzunehmen und bewusster auf Herausforderungen zu reagieren. Dadurch lernst du, auch in stressigen Situationen ruhiger zu bleiben und deine Aufmerksamkeit auf Lösungen statt auf Probleme zu richten.

Mentaltraining ersetzt Stress nicht – aber es verändert den Umgang damit und stärkt langfristig deine Resilienz.

Mentaltraining und Meditation

Meditation und Mentaltraining ergänzen sich hervorragend. Während Meditation dabei unterstützt, Gedanken bewusst wahrzunehmen und den Geist zu beruhigen, hilft Mentaltraining dabei, die Aufmerksamkeit gezielt auszurichten und neue Denk- und Verhaltensmuster aufzubauen.

Beide Methoden fördern Achtsamkeit, Selbstwahrnehmung und innere Ruhe. Gemeinsam können sie dazu beitragen, gesunde Gewohnheiten leichter zu etablieren, Stress besser zu regulieren und den eigenen Alltag bewusster zu gestalten.

Egal, ob du mehr Bewegung in dein Leben bringen, gesünder essen, besser schlafen oder gelassener mit Stress umgehen möchtest – Mentaltraining kann dich in all diesen Bereichen unterstützen. Denn nachhaltige Veränderung beginnt nicht bei perfekten Plänen, sondern bei der Art, wie wir über uns selbst denken und welche Gewohnheiten wir Tag für Tag leben.

Bonus-Video: Mentale Gesundheit aufs nächste Level bringen

In dieser Podcast-Folge von Körpergut TO GO wird das Thema Mental Health ganz genau beleuchtet. Theresa verrät was es mit einem destruktiven und konstruktiven Mindset auf sich hat und warum auch unsere Gedanken trainiert werden sollten.

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Fazit

Mentaltraining ist weit mehr als positives Denken. Es ist eine wissenschaftlich fundierte Methode, um Gedanken, Emotionen und Verhalten bewusst zu beeinflussen. Gerade wenn es darum geht, gesunde Gewohnheiten langfristig aufzubauen, kann Mentaltraining einen entscheidenden Unterschied machen.

Statt immer wieder neue Vorsätze zu starten, lernst du, deine Motivation besser zu verstehen, hinderliche Glaubenssätze zu verändern und Routinen zu entwickeln, die wirklich zu deinem Leben passen. So entsteht nachhaltige Veränderung – Schritt für Schritt und ohne ständigen Druck.

Wenn du Mentaltraining nicht nur für dich selbst nutzen möchtest, sondern lernen willst, andere Menschen professionell auf ihrem Weg zu begleiten, vermittelt dir die Health Coach Ausbildung der Körpergut Akademie fundiertes Wissen aus Mentaltraining, Psychologie und ganzheitlicher Gesundheitsförderung.


Wenn du dich prinzipiell für das Erreichen von Zielen aus der psychologischen Perspektive sowie für Mentaltraining interessierst, findest in unserer Health Coach Ausbildung noch sehr viele Infos, wie wir zum Beispiel mit Hürden am Weg zum Ziel umgehen können.

Häufig gestellte Fragen

Was versteht man unter Mentaltraining?

Mentaltraining umfasst Methoden, mit denen Gedanken, Einstellungen und Verhaltensweisen bewusst beeinflusst werden. Ziel ist es, Motivation aufzubauen, Stress besser zu regulieren und persönliche Ziele leichter zu erreichen.

Kann Mentaltraining dabei helfen, neue Gewohnheiten aufzubauen?

Ja. Mentaltraining unterstützt dabei, hinderliche Glaubenssätze zu verändern, Motivation langfristig aufrechtzuerhalten und neue Routinen Schritt für Schritt zu etablieren. Dadurch gelingt nachhaltige Verhaltensänderung häufig leichter als allein durch Disziplin.

Wo wird Mentaltraining eingesetzt?

Mentaltraining wird unter anderem im Spitzensport, Gesundheitscoaching, Stressmanagement, der Persönlichkeitsentwicklung und in der Prävention eingesetzt. Immer häufiger nutzen auch Unternehmen und Coaches Mentaltraining, um Resilienz und Leistungsfähigkeit zu fördern.

Kann man Mentaltraining lernen?

Ja. Mentaltraining ist eine erlernbare Kompetenz. In Ausbildungen, Coachings oder durch regelmäßige Übung lassen sich Techniken wie Visualisierung, Arbeit mit Glaubenssätzen oder Zielarbeit Schritt für Schritt entwickeln und im Alltag anwenden.

Theresa Wolf - Gründerin der Körpergut Akademie

Über die Autorin
Theresa Haas (geb. Wolf) ist Gründerin, inhaltliche Leitung und Dozentin der Körpergut Akademie. Als Psychologin, Sportwissenschafterin, Yoga- und Pilateslehrerin, medizinische Trainingstherapeutin sowie Holistic Health Coach ist es ihre Vision, mehr Gesundheit in die Welt zu tragen und Menschen ganzheitlich auf ihrem Weg zu mehr Wohlbefinden zu begleiten.

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Theresa Haas geb. Wolf - Gründerin der Körpergut Akademie

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